Villa Manin

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A Passariano

Frühstückshotel Loggia degli Artisti: ein Platz in der ersten Reihe für Musik- und Kulturveranstaltungen in der Villa Manin di Passariano


Wer sich nach Friaul begibt, um an bedeutenden Musikveranstaltungen teilzunehmen oder eine der wichtigen Kunstausstellungen  zu besuchen, die in der Villa Manin di Passariano abgehalten werden, dem bietet das Frühstückshotel Loggia degli Artisti ein stilvolles Ambiente in der Nähe des Schauplatzes der exklusivsten Kultur- und und Musikveranstaltungen, welche in Friaul-Julisch Venetien abgehalten werden.

Die Kunst, die Musik und die Villa Manin di Passariano sind seit Jahren untrennbar mit der Kultur der Region Friaul- Julisch Venetien verbunden: in dieser malerischen Location werden jedes Jahr aussergewöhnliche Kunstvernissagen und einmalige internazionale Ausstellungen abgehalten.

 
Gruppenausstellungen und Monographien, die der Malerei, der Fotografie, sowohl der Gegenwart als auch  der Vergangenheit gewidmet sind,  verfolgen die Geschichte der Ereignisse und der Personen zurück, welche ganze Epochen und geschichtliche Zeiträume geprägt haben.

 
Auch die Musik  nimmt einen bedeutenden Platz in den Aktivitäten ein, die vom Sonderkomitee  der  Villa Manin und der Region Friaul - Julisch Venetien organisiert werden, darunter verdient die Veranstaltung  "Estate in Villa Manin" besonderer Erwähnung, die jedes Jahr im wunderbaren Ambiente der historischen  Villa  in Passariano  ein,  in Italien einmaliges Angebot von Veranstaltungen bietet, wie eine Reihe von Konzerten und Musikveranstaltungen, die ein buntgemischtes Publikum anziehen, von jungen Leuten und Fans der modernen Musik bis zu Liebhabern der klassischen Musik, mit Angeboten für die höchsten Ansprüche.

 
Jedes Jahr ziehen die Veranstaltungen, die im malerischen Rahmen der Villa stattfinden, ein breites Publikum an, sowohl aus der Region, als auch aus ganz Italien und Europa, das dadurch neue Musikrichtungen und international rennomierte Künstler kennenlernen kann. 

 

Villa Manin, ein Kleinod der venezianischen Architektur, eingebettet in der Landschaft von Friaul

 

Die Geschichte der prächtigen Villa Manin, die sich in Passariano (einer Fraktion der Gemeinde  Codroipo), nur wenige Kilometer vom Frühstückshotel Loggia degli Artisti befindet, ist bereits ein triftiger Grund für einen Besuch.
Der historische Gebäudekomplex, der im siebzehnten Jahrhundert von Ludwig I Manin als Symbol für den Reichtum und der Macht seiner Famiglie erbaut wurde, ist das wichtigste Beispiel einer venezianischen Villa in Friaul und gehört zu den bekanntesten Kunstdenkmälern der Region.

 
Der Gebäudekomplex besteht aus einem zentralen Element, das ursprünglich als Adelsresidenz diente, mit einigen Räumen für die Dienerschaft, wo auch die landwirtschaftlichen Tätigkeiten ausgeführt wurden.

 
In der westlichen Barchessa waren die Weinkeller und die Scheunen untergebracht, während die östliche Barchessa, wo sich heute das Kutschenmuseum befindet, den Stallungen vorbehalten waren.

Die Villa liegt mitten im Grünen, in vollkommener Harmonie mit der natürlichen Landschaft der Umgebung, in die sie sich schon immer vollkommen integriert hat.
 

Die Existenz dieser majestätischen venezianischen Villa wurde durch die historischen und politischen Ereignisse in Friaul stark gekennzeichnet, war sie doch der Adelssitz von Ludwig Manin (1789-1798),  der letzte Doge von Venedig.

Nach der Kapitulierung der Republik von Venedig wurde die Villa von den französischen Truppen besetzt, die die Anlage zu ihrem Hauptquartier machten.

 
Napoleon Bonaparte hielt sich 1797 während seines Feldzuges in Italien hier auf und machte die Villa zu seiner Residenz.


Die Säle des ehemaligen Dogenpalastes waren Schauplatz  der Verhandlungen, die am 17. Oktober 1797 mit der Unterzeichnung des “Vertrags von Campoformido” endeten, welcher den Untergang der Republik von Venedig und die Anschliessung ihrer Gebiete an das habsburigische Reich prägte.

Die folgenden Jahre sahen den unvermeidlichen und progressiven Verfall der Villa, auch durch den Niedergang der wirtschaftlichen Macht der Adelsfamilie Manin.

 
Man muss bis zur  Mitte des vergangenen Jahrhunderts warten, um die Villa renoviert und wiederhergestellt in ihrer alten Pracht bewundern zu können.

 
Im Inneren kann man noch immer die Adelskapelle mit ihren Fresken, Statuen und Gemälden bewundern, sowie die Stallungen, das Arsenal und die Prunksäle im Mitteltrakt,  die als Ausstellungsräume für  die bedeutenden nationalen und internationalen Kunst- und Kulturveranstaltungen  dienen.

Von besonderem Reiz ist die alte 18 Hektar große Parkanlage der Villa, mit ihrer markanten Vegetation und ihrem Reichtum an seltenen Pflanzen, die von wunderschönen Weganlagen durchzogen wird, wie etwa die Mimosenallee und die Magnolienallee.

Nach den Grundsätzen des französischen Barock entworfen und konzipiert, bietet sie den Besuchern interessante Spaziergänge zwischen zahlreichen Skulpturen entlang der Wege und Pfade, die sich durch Wiesen, Wälder und über kleine Anhöhen ziehen, die durch Statuen gekrönt sind, welche die Allegorien der Tugenden symbolisieren.

 

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